AfD nach den Wahlen v 24.09.2017 im Bundestag - RASSISMUS ABER IST KEINE ALTERNATIVE



Nicht zu fassen, die rassistische Partei AfD zieht in den Bundestag ein.

70 Jahre nach der Befreiung vom braunen Faschismus in Deutschland wird mit dem Wahlergebnis vom 24.09-2017 wieder eine unverhohlen rechtslastige, national völkisch denkende Partei in den Bundestag einziehen, die sich patriotisch definieren, um das „Abendland״ vor Islamisierung, vor Überfremdung zu verteidigen. Gemeint ist, das „deutsche Volk“ vor zu viel Zuwanderung, vor dem Eindringen zu vieler „Artfremder“ zu beschützen. Das ist unverhohlen die Sprache der Nazis, wie auch der Begriff der ״Lügenpresse״, den Goebbels 1933 prägte und der jetzt von der AfD wiederbelebt worden ist.

HÖRT! Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und die Verherrlichung von NS-Verbrechen dürfen in Deutschland nie wieder einen Platz haben - weder auf der Straße noch im Bundestag.

Die AfD ist eine rassistische Partei, mit der Nazis und Antisemiten in die Parlamente einziehen. In der Bundestagsfraktion stellt Höckes Nazi-Flügel die größte organisierte Strömung.

Die AfD ist undemokratisch. Demokratie bedeutet Mitsprache für alle Menschen, unabhängig ihres Aussehens, ihrer Religion, ihrer Kultur, ihres Geschlechtes, ihrer sexuellen Orientierung. Die AfD will Menschen aufgrund von solchen Kriterien entrechten und abschieben. Sie stachelt Gewalt an gegen Geflüchtete, Muslime, Antifaschist*innen und alle, die nicht in ihr Weltbild passen. Mit Demokratie hat das nichts zu tun.

Die AfD ist eine Gefahr für unsere Demokratie und die Menschen, die hier leben. Die einzige Möglichkeit diese Gefahr abzuwenden, ist die Verweigerung jeglicher Zusammenarbeit mit der AfD. Sonst werden Hass und Hetze zum Alltag im Bundestag und in der Gesellschaft.

Alle meine demokratischen Freunde erwarten, dass die Fraktionen von CDU/CSU, SPD, LINKE, Grünen und FDP sich klar von der AfD abgrenzen und nicht mit der AfD und ihren Abgeordneten zusammenarbeiten.

Zusammen können wir ein Zeichen setzen: Für Solidarität statt Hetze. Rassismus ist keine Alternative.


Jüdische Gemeinde Münster
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