Antisemitischen Attacke mit Verbrennen israelischen Flagge vor Synagoge Münster



Noch immer stehen wir unter dem Eindruck der antisemitischen Attacke mit dem Verbrennen der israelischen Flagge durch junge Männer aus Syrien, der Türkei, dem Kosovo, Libanon, Irak und Deutschland im Alter: zwischen 15 und knapp 45 vor unserer Synagoge in Münster am 11.05.2021.

Es sind aber auch die anderen schockierenden Bilder aus Gelsenkirchen, Düsseldorf, Hannover, um nur einige zu nennen, die schier fassungslos machen wollen.

Schon längere Zeit beunruhigt uns die Beobachtung, dass es hauptsächlich auch arabische und türkische Jugendliche sind, die vereint mit den Linken Antizionisten und den Braunen aus der rechten Szene in Deutschland wieder (!) rufen: „Juden raus“ / Israel – Kindermörder / - Juden ins Gas.

Ich musste inzwischen lernen zu verstehen, hier in Münster nicht mehr auf einer „Insel der Friedliebenden“ zu wohnen.

Das zeigen uns leider anonyme oder auch direkte antisemitische Beleidigungen, die wir stets gerne vergessen machen würden. Aber sie hören nicht auf und häufen sich.

Wäre es nicht längst an der Zeit, all jenen, die aus arabischen Ländern und der Türkei zu uns kommen, zu sagen, dass wer antiisraelische / antijüdische und antisemitische Ressentiments hier weiterhin propagiert, die Chance in Deutschland bleiben zu wollen verwirkt?

Bedeutet die deutsche Staatsraison nicht auch für den Schutz jüdischen Lebens einzustehen?

Die antisemitischen Ausschreitungen hier in Münster und vor allem in Gelsenkirchen und Hannover zeigen erneut eines deutlich, dass unter Muslime eine besondere Ausprägung von Judenhass besteht. Sie legen ihr Denken und ihre antiisraelischen und antijüdische Überzeugungen nicht beim Überqueren der Grenze nach Deutschland ab.

Angesichts der Bilder der letzten Tage erscheint es mir, als würden Wertevermittlung und die Vermittlung der Achtung des Grundgesetzes in Seminare für die Integration von geflüchteten Menschen aus arabischen Ländern nicht hinreichend greifen.

WIR JEDENFALLS LASSEN UNS NICHT EINSCHÜCHTER!

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Sharon und Svenja 531175f2-d527-439e-b402-11d1a3c143af (002).JPG287.11 KB

Jüdische Gemeinde Münster
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