Austermannstraße: Stephan Brinktrine wehrt sich „Bin nur der Überbringer“



Für kontroverse Diskussionen und zum Teil hitzige Reaktionen in Münster sorgt derzeit die Entscheidung zur abgelehnten Umbenennung der Austermannstraße. Wie berichtet, gab es im Jahr 2015 einen Bürgerantrag, der die Umbenennung eben dieser Austermannstraße zum Inhalt hatte. Es ging um die Rolle des Namensgebers als „Beschlagnahmer jüdischen Eigentums in Münster“ während der NS-Zeit.

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hier:

http://www.wn.de/Muenster/Stadtteile/Gievenbeck/3212457-Austermannstrasse-Der-Name-bleibt-unangetastet

Der Name bleibt unangetastet

Ps.: In einem heutigen Telefonat distanziert sich Bürgermeister Brinktrine von der Begründung der Entscheidung der Ablehnung der Umbenennung der Austermannstraße, die nicht aus seiner "Feder" stamme, wenngleich der Schriftsatz seine Unterschrift trage. Es handele sich um eine formulierte Antwort des städtischen Vermessungs- und Katasteramtes mit seiner Vorab-Unterschrift. Er habe den Schriftsatz mit Ablehnung nur och in den Rat eingebracht.


Jüdische Gemeinde Münster
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