Betätigungsverbot der Hisbollah in der Imam Mahdi Moschee Hiltrup



Das Imam-Mahdi-Zentrum in Hiltrup an der Hünenburg. Foto: Helmut Etzkorn

Vor kurzem noch hatte die Imam Mahdi Moschee in Hiltrup für Schlagzeilen gesorgt, Zitat:

„Wir werden als Terroristen beschuldigt, und wir sind stolz auf Terrorismus“, heißt es in einem im Internet auf english verbreiteten Selbstbekenntnis. Auch in Israel war dieser Satz in den Tageszeitungen zitiert worden.

Inzwischen fand (30.04.2020) eine Razzia in 5 Moschee statt, die allesamt die Hisbollah im Libanon und Gaza im Kampf gegen Israel unterstützen.

Die Hiltruper Moschee war vom Verfassungsschutz bereits 20 Jahre als „terroristische Vereinigung“ eingestuft und galt vor allem als Rückzugsraum und zum Sammeln von Spenden, die der Hisbollah zugedacht wurden.

Nun ist ein Betätigungsverbot erlassen worden, das auch bedeutet, dass Kennzeichen der Hisbollah nicht mehr gezeigt werden dürfen.

Außerdem kann Vermögen eingezogen werden. Das Symbol der Gruppe ist ein grüner Schriftzug auf gelbem Grund mit einer Hand, die ein Sturmgewehr hält.

Wir sind erleichtert, denn auf solche Nachbarn können wir gut und gerne verzichten.


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