Keine Jüdische Einrichtung in Deutschland ohne Polizeischutz -beschämend!



Keine jüdische Einrichtung in Deutschland ohne Polizeischutz: Angela Merkel schämt sich für diese Notwendigkeit und fordert mehr Zivilcourage gegen Rechtsextremismus.

Wohl kaum einer, den ich (ob jüdisch oder nichtjüdisch) kenne, der es nicht auch als beschämend" empfindet, dass jüdische Einrichtungen, insbesondere Synagogen und jüdische Friedhöfe in Deutschland von Polizisten bewacht werden müssen. 

Dies, weil jüdische Menschen auch heute noch Sorge haben müssen, dass ihre Synagoge geschändet werden. 

Mehr als 80 Anschläge gab es bisher auf Synagogen in Deutschland. Die meisten Anschläge, so erfahre ich, soll es bisher in Nordrhein-Westfalen gegeben haben. 

So gesehen mag es nicht verwundern, wenn unsere Gottesdienste, unsere Fest und Feiern, der Religionsunterricht unserer Kinder oder auch Veranstaltungen wie die derzeit laufende Foto-Ausstellung „I live New York“ von Julian Voloj im Festsaal der Synagoge in Münster vom 03.11. – 22.12.2013 unter Polizeiüberwachung (Objektschutz) abgehalten werden müssen. 

Auch wenn uns mit den Polizeibeamtinnen und –Beamten durch die jahrelange Objekt-Sicherung unseres Jüdischen Gemeindezentrums in Münster gute Kontakte verbinden, so freuen wir uns nicht weniger, wenn es in Deutschland eines Tages nicht mehr nötig sein wird, jüdische Gebete unter Polizeischutz gen Himmel zu senden.


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Jüdische Gemeinde Münster
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