"Klage des Zentralrat-Chefs der Juden" / Spiegel Online-Politik



Zentralratschef Graumann hatte schon vor einigen Tagen die fehlende Unterstützung der deutschen Zivilgesellschaft bemängelt. "Warum gibt es keine Welle der Solidarität mit uns Juden angesichts der Welle von Antisemitismus?", sagte er der "Rheinischen Post". Hunderte Juden hätten schon beim Zentralrat nachgefragt, ob sie hierbleiben sollten oder die Koffer packen müssten.

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http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gaza-konflikt-zentralrats-chef-graumann-beklagt-antisemitismus-a-985088.html


Da wird einem schon ein wenig

Da wird einem schon ein wenig übel. Hakenkreuz, "Scheiß Juden" und der Schriftzug "Auschwitz". Weniger erschreckend finde ich aber einen der ganz wenigen in Deutschland verstreuten Nazideppen, welcher dieses Werk vermutlich hinterließ als viel mehr die Frage, ob die jüdische Führungsriege in Deutschland komplett blind ist, sich der politischen Korrektheit der Politiker und Medien in diesem Land angeschlossen hat oder ggf. ist das Bild auch einfach nur schlechtestmöglich gewählt. Die Bedrohung für die Juden in Deutschland geht schon seit ewiger Zeit nicht mehr von den sogenannten "Neonazis" aus. Würde es keinen einzigen hier geben, so wäre die aktuelle Situation zu 100% die selbe. Aber von wem diese Bedrohung in Deutschland und ua ganz Europa ausgeht, hört man als Klartext nicht. Wenn man dem deutschen Volk pauschal wachsenden Antisemitismus unterstellt, was von "schlimmsten Zeiten" erzählt aber keinerlei prdoktive Verbesserungsvorschläge einbringt, so darf man sich nicht wundern, wenn sich nichts bewegt! Ein Vorschlag wie von Innenminister Gall könnte zB von den jüdischen Gemeinden mit Dank und Unterstützung gefördert werden.

Jüdische Gemeinde Münster
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