Leher*innen der Fachkonferenz Politik des Hans-Böckler-Berufskollegs bei uns zum Gespräch über Antisemitismus an Schulen und dessen Bekämpfung



Eine engagiertes Team von Lehrkräften des eingangs erwähnten Berufskolleg in MÜnster war heute Nachmittag bei uns im Jüdischen Gemeindezentrum in MÜnster, um von uns mehr zu erfahren:

a) über Formen des Antisemitismus;

b) über Sprachcodes, die sich Antismiten     bedienen;

c) wie und wo äußert sich Antisemitismus?

d) wer befördert Judenfeindlichkeit?

e) wie kann/muss Antisemitismus bekämpft werden?

Mir fiel die Ehre zu, dass heutige Treffen thematisch vorzubereiten und ein kurzes Einstiegsreferat zu halten, um hinsichtlich unterschiedlicher Begrifflichkeiten eine gemeinsame Grundlage zu schaffen.

Danach fand ein gemeinsamer lebhafter Erfahrungsaustausch statt. Dieser verdeutkichte mir einmal mehr, dass an an allen Schulen heute Vorurteile gegen Juden/Jüdinnen bis hin zur offenen Ablehnung von jüdischer Menschen im Schulunterricht zu beobachten sind. Lehrer*innen, die das nicht erkennen wollen,scheinen m.E. in der Realität des Schulalltags noch nicht angekommen zu sein. Anders hingegen bei den heute hier anwesenden Lehrkräften, die mit uns gemeinsam unterstreichen, dass Antisemitismus , Rassismus undIntoleranz null Toleranz geben darf und Judenhass mit allen schulischen Mitteln vor einer womöglichen Strafanzeige bekämpft werden muss.

Zum Ende der lebhaften und sehr sachlichen Debatte erhieleten alle anwesenden Pädagoge`*innen die Broschüre der Bezirksregierung Münster: Antisemitismus an Schuken / Eine Handreichug für alle Schulleitungen und Lehrkräfte im Regierugsbezirk Münster.

Im Anschluss boten wir allen interessierten Lehrer*innen auf Wunsch eine Synagogenführung an, die nahezu von allen mit viel Interesse und Dankbarkeit angenommen wurde.

Bildquelle: Ralf Börger (Lehrer) und Sharon F / Kollage: S.F.


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