Münster, eine junge, bunte vielfältige, weltoffene Mehrheitsgesellschaft



Auf der einen Seite gibt es ein überwältigend „helles“ Deutschland, doch es gibt auch ein „dunkles“ Deutschland, das auf uns kummervoll und bedrohlich wirkt. Aus diesem Teil des „dunklen“ Deutschland werden wir konfrontiert mit Beleidigungen, mit Hass-Parolen. Wir dürfen es nicht akzeptieren, wenn jüdische Menschen, wenn Synagogen, unsere jüdischen Bethäuser attackiert werden. 

Frau Knobloch, die frühere Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland und langjährige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde München sagte einst: „wer schweigt, bejaht, was geschieht“.

Andererseits weiß ich auch, dass wir in Münster eine junge, bunte vielfältige, dynamische, engagierte und weltoffene Mehrheitsgesellschaft haben, die, wie wir auf der Demonstration „Münster gegen PEGIDA“ am 5. Januar erlebt haben, Ausländerfeindlichkeit, Islamophobie und Antisemitismus keinen Platz lässt.

Das ist es, was mir Mut, was mir Zuversicht gibt und die Botschaft ist, die ich in unsere Jüdische Community weiterhin hineintragen werde.

Sharon 


Jüdische Gemeinde Münster
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