Münsters Politiker und Bürgermeister besuchen uns als Ausdruck ihrer Solidarität mit uns.



Mit Empörung und Abscheu reagieren zahlreiche Vertreter aus Politik, Kirchen und Gesellschaft. In einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Münster, Sharon Fehr, hat Oberbürgermeister Markus Lewe die Tat auf das Schärfste verurteilt:

"In Münster sollen alle Menschen, ganz gleich welchen Glaubens, in Würde und ohne Angst leben können", unterstrich Lewe.

Beide sind sich einig, dass in einer weltoffenen Stadt wie Münster, in der die Menschen, viele mit internationalen Wurzeln, im Allgemeinen friedlich und solidarisch zusammenleben, solche Taten keinen Platz haben.

Am 19. Mai 2021 besuchten Vorstandsvorsitzende und Vorstandssprecher der CDU / FDP / Grüne Münster / SPD und VOLT unsere Gemeinde. Nach einer kurzen Besichtigung der Synagoge versammelten wir uns mit Vertretern der GV unserer Gemeinde im Shalom-Saal.

Bereits während der Begrüßung vor der Synagoge übergaben uns die Politiker der Stadt Münster eine israelische Flagge als Ausdruck der Solidarität mit unserer Jüdischen Gemeinde Münster.

In einem Begleitschreiben heißt es: „(…) Mit diesem Hass sind Sie nicht allein, wir stellen uns vor Sie und neben Sie, denn wir gehören zusammen. Münster ohne seine Jüdische Gemeinde können wir uns nicht vorstellen“.

Am 01. Juni 2021 erhielten wir dann Besuch der 6 Bürgermeister der Stadt Münster.

Sowohl in der Synagoge als auch in der Kaffee-Runde im Shalom-Saal entwickelte sich ein reger gedanklicher Austausch.

Wir bedanken uns sowohl bei Münsters Politiker/Innen als auch bei den Bürgermeistern der Stadt Münster, die uns ihre solidarischen Grüße persönlich übermittelten.


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Jüdische Gemeinde Münster
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