Meine erste direkte Begegnung mit Salafisten



Pünktlich am Shabbat-Nachmittag bauen Sie Ihren Stand für das  Koranprojekt: „Lies!“ in der Ludgeristrasse in Münster auf.

Dass die jungen Missionare zur salafistischen „Lies!“-Kampagne gehören, ist nicht zu übersehen: Die Aufforderung „Lies! Im Namen deines Herrn, der dich erschaffen hat“ prangt auf einem riesigen Plakat mit Koranabbildung  neben ihrem Stand.

Außer dem fünf köpfigen Team vor der Marienkirche ist noch ein weiteres Team auf der Einkaufmeile vor meiner Wohnung unterwegs. Sie machen „Dawa“, was so viel wie „Ruf zum Islam“ oder „Mission“ heißt.

Die jungen Missionare nutzen die Einkaufszeile Ludgeristrasse in Münster für ihre kostenlose Verteilaktion regelmäßig am Shabbat/Samstag.

Es geht ihnen darum, Seelen zu retten, Allahs Religion zu verbreiten und für diese  „gute Tat“ Pluspunkte für das Paradies zu sammeln.

Ich versuche in eine Diskussion einzutreten. Ein wirkliches Gespräch aber scheitert an den stereotypen Antworten, die an beiden Ständen stets die gleichen sind.

Das wirkt auf mich wie eine einheitliche Leitlinie aus Schulungsvorgaben.

Nicht alle Passanten scheint die Koranverteilungsaktion zu gefallen, wenngleich die jungen Missionare sich bürgernah und freundlich geben.

Dass sie mir –trotz Kippa- ein Expl. anbieten, empfinde ich als Ausdruck religiöser Intoleranz. Ich lehne freundlich, aber entschieden ab!

Noch lange nach dieser Begegnung gehen mir Fragen durch den Kopf wie: Warum werden Jugendliche zu Salafisten? Was macht die Ideologie vom Leben wie zu Zeiten des Propheten vor 1400 Jahren so attraktiv? Wann wird aus religiösem Fundamentalismus gefährlicher Dschihadismus?

Ich hebe mir diese Frage für ein anderes Mal auf und auch die Frage, weshalb sie einen gemeinsamen Dialog unter Beteiligung des Islamwissenschaftlers und Religionspädagogen an der Uni Münster für Islamische Religion, Prof. Dr. Muhanad Khorchide, ablehnen würden. 


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Meine erste Begegnung........Salafisten

Nachtrag zu meinem Kommentar: Wenn wir schon dabei sind, dann könnten Sie hier ja auch gleich die zitierten Feindseligkeiten im Koran –der religiösen Wegweisung muslimischen Lebens-  öffentlich wiederlegen:

a)      „Und verwandelt hat er einige von ihnen (die Juden) zu Affen und Schweine…“ Sure 4, Vers 160.5/60

b)      „Und sie (die Juden) betreiben auf Erden Verderben“ Sure 5/64

c)       „Wahrlich, du wirst finden, dass unter allen Menschen die Juden …. Den Gläubigen am meisten Feind sind.“ Sure 5/82

Am Ende einer langen Kette von Hasstirade steht dann die unglaubliche Aussage:

d)      „Oh ihr, die ihr gläubig seid, nehmt euch nicht die Juden (…) zu Freunden.“ Sure 5:57

Anmerkung s.f.: Was so viel bedeutet wie, dass wir, die Juden,  vertragsbrüchige Feinde sind. „Vertragsbrüchig“ deshalb, weil im arabischen das Wort „Freund“ mehr einen vertraglich bindenden, als einen emotionalen Charakter hat.

e)      „Und so sie den Rücken kehren, so ergreift sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet.“ Sure 4:91

Anmerkung s.f. mit dieser Aussage sind nicht nur Juden gemeint. Sie ist die Basis für religiös motivierte Terroranschläge und Selbstmordattentate –im Zuge auch des „Palästina“-Konfliktes.

Das reicht m.E. vorerst. Es gibt noch weitere schauderhafte Zitate, ganz zu schweigen darüber, wie Frauen im Koran vorkommen.

Damit will ich nicht sagen, dass der Koran nicht auch pos. Glaubensaspekte beinhaltet. Sie werden m.E. in der Praxis des gelebten Alltags nur wenig spürbar. 

Salam - Shalom s.f.

Meine erste .........mit Salafisten

Hallo ANANYMOS: Nach dem Gebot der Fairness sollten Sie nicht anonym  kommentieren, sondern Ihr Gesicht zeigen, also mit Preisgabe Ihres Namens den Kommentar zeichnen. So viel vorweg: Es ist schon recht dreist, mich der Lüge zu bezichtigen. Lüge wäre die bewusste Entstellung eines objektiven Sachverhaltes. Sie bleiben mir a) schuldig, worin die Lüge im Einzelnen bestehen und b) was wiederlegt worden sein soll. Vielleicht holen Sie das noch nach.:)

Wieso haben sie nicht die

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Wieso haben sie nicht die Wahrheit &uuml;ber das Gespr&auml;ch gesagt? Wie zum Beispiel das wir ihre Argumente wiederlegt haben ? Oder das sie uns, wie ein Spion Fotografieren haben ? Haben sie als Gl&auml;ubiger Jude diese L&uuml;gen Notig ? F&uuml;rchten sie Gott etwa nicht ?</p>

Jüdische Gemeinde Münster
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