Mit der Kippa durch Berlin - 24 Stunden als Jude v. Claus Strunz



Mit Kippa durch Berlin: Wie ausgeprägt ist der Antisemitismus im Alltag? Claus Strunz macht den 24-Stunden-Selbstversuch

Deutschland diskutiert über Antisemitismus, aber wie gefährlich ist der wirklich? Kann man sich als Jude in Deutschland sicher fühlen? Für das SAT.1-Magazin „akte 20.17“ will Journalist Claus Strunz als Reporter selbst erfahren, was Menschen jüdischen Glaubens erleben, wenn sie sich offen zu ihrer Religion bekennen. „Nach den jüngsten Angriffen auf Juden und der Debatte um die Antisemitismus-Dokumentation des WDR will ich herausfinden, wie es ist, als Jude in Deutschland zu leben“, erklärt Claus Strunz. Begleitet von einem Kamerateam ist er 24 Stunden als Jude mit blauer Kippa unterwegs in Berlin. Er trifft deutsche Juden, die Opfer von Gewalt und Anfeindungen wurden, besucht einen muslimischen Fußball-Verein in Neukölln, für den die Religionszugehörigkeit ihrer Mitglieder zweitrangig ist, und spricht mit dem israelischen Botschafter Yakov Hadas-Handelsman über seine Einschätzung der aktuellen antisemitischen Strömungen und wo deren Ursachen zu suchen sind. Allein für das Jahr 2015 wurden 1402 antisemitische Straf- und Gewalttaten gezählt.

Besonders beeindruckend für den „akte“-Moderator: der Besuch einer Demonstration von Muslimen gegen Israel. „Ich war angetan von der großen Dialogbereitschaft vor allem von den jungen Muslimen – bis der Veranstaltungsleiter ihnen untersagt hat, mit mir zu diskutieren“, so Claus Strunz.

„24 Stunden mit Kippa unterwegs – Das außergewöhnliche Experiment“ – zu sehen in „akte 20.17“, moderiert von Claus Strunz, am Dienstag, 27. Juni 2017, um 22:15 Uhr in SAT.1

https://www.sat1.de/tv/akte/video/2017-mit-der-kippa-durch-berlin-24-stunden-als-jude-clip



Jüdische Gemeinde Münster
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