שנה טובה ומתוקה גם לך ולכולם



Viele Mitglieder unserer Gemeinde sind gekommen, um das heute beginnende zweitägige Fest "Rosch ha Shana" zu feiern. 

Das Rosch-ha Shana-Fest beginnt traditionell schon am Vorabend. Auf Hebräisch bedeutet Rosch ha Shana wörtlich übersetzt "Kopf des Jahres", und sein Name deutet darauf hin, dass er der Anfang des Jüdischen Jahres ist. Wir feiern den Neujahrsabend in der Synagoge. 

Nach dem Abendgebet versammeln wir uns im großen Gemeinde-Festsaal und genießen ein großes Festessen, rezitieren Gebete über dem Wein Kidusch/Heiligung) und sprechen einen Segen über die Challots (Shabbatbrote). 

Der Tradition folgend gehört zum Festessen auch ein in Honig eingetauchtes Apfelstück, um unserem Wunsch für ein süßes Jahr Ausdruck zu verleihen, und wir kosten viele weitere spezielle süße Nahrungsmittel. Alle haben eine besondere Bedeutung und symbolisieren Süße, Segen und Fülle.

Den größten Teil der beiden Neujahrstage verbringen wir in der weiß geschmückten Synagoge. 
Rosch ha-Shana ist nicht nur der erste, sondern auch der wichtigste Tag im Jüdischen Jahr. An diesem Tag entscheidet sich, was im nächsten Jahr mit dem Menschen passiert. Wir segnen einander mit den Worten: "Leschana towa tikatev wetichatem" (Mögest Du für ein gutes Jahr eingeschrieben gesiegelt sein).

Die Woche zwischen Rosch ha-Shana und Jom Kippur nutzen wir zur Umkehr, zur Reue. In unserer Religion gibt es viele Gebote zwischen Mensch und Mensch“. So ist die Sühne im Judentum ganz irdisch: Ein Mensch bittet den anderen um Verzeihung. Das ist der eigentliche Sinn unseres höchsten Jüdischen Festes nach Rosch ha-Shana, dem Jom Kippur (Versöhnungsfest).

Der Neujahrsabend gestern gin in bester Atmosphäre zu Ende und heute Morgen gab`s auch schon einen herrlichen Blumengruß vom Landesverband Jüdischer Gemeinden v. Westf. zum Jüdischen Neujahr 5774. (S. Bild oben) Auf dem Bild re = Rabbiner Yehoud D. Ein Sänger (Kantor) des "Herrn"


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Jüdische Gemeinde Münster
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