Simchat Thora / Fest der Thora (übersetzt: Gesetzesfreude)



Noch am Abend des letzten Tages des jüdischen Laubhüttenfestes Sukkot prägen Freudengesänge in unserer Synagoge die Feststimmung: Es ist Simchat Thora.

Der hebräische Name unseres Festes: Simchat Thora, sagt alles über seine Bedeutung: es ist das Fest der Freude über die Tora, die Fünf Bücher Moses.

Es begann heute Abend, nach Ausgang unseres Festes Shmini Azeret, das ist der Tag nach Sukkot und ist ein Teil unseres siebentätigen Laubhüttenfestes.  

Zu Simchat Thora versammelten wir uns erneut in unserer Synagoge. Schon beim Betreten der Synagoge ist die Fröhlichkeit dieses Festes spürbar: An Simchat Thora finden in unserer Synagoge Umzüge mit den Thorarollen statt, wir gehen dabei mit ihnen sieben Mal um die Bima (Vorlesepult) herum. Die anwesenden Beter tanzen rhythmisch vor Freude  mit den Tora-Rollen in den Armen und  singen gemeinsam hebräische Lieder.  

Vor allem für unsere Kinder ist Simchat Thora ein besonders schönes Ereignis: sie werden bei uns mit Süßigkeiten und beschenkt und sprechen gemeinsam (wie hier auf dem Bild zu sehen) mit uns Erwachsenen die Segenssprüche. Danach wird die Thorarolle wieder an den Anfang gerollt: Der Zyklus des Verlesens der Wochenabschnitte beginnt ganz von vorn, das heißt, mit dem Abschnitt vom Anfang der Welt. Auch unser Studium, das Lernen der Thora nimmt seinen neuen Lauf – Jahr für Jahr sollen wir dazulernen.

Chag Simcha Thora

wünscht Euch Sharon


Jüdische Gemeinde Münster
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