Wir feiern Sukkot 5778



Nach dem Jüdischen Kalender geben sich derzeit unsere Feiertage die Hand.

Kaum sind das Jüdische Neujahrsfest und Jom Kippur vorbei, beginnt in Israel und überall in der Welt und so auch in Münster in der Jüdischen Gemeinde das Hämmern und Sägen.

Und kaum haben wir das 24 stündige Fast während des Versöhnungstages mit Fastenbrechen beendet, strömen wir – die Werkzeuge in Händen – in unsere Gärten, auf die Balkone oder auf die Grünfläche des Jüdischen Gemeindezentrums und beginnen mit dem Bau unserer Laubhütten.

Morgen, am Mittwochabend fängt das jüdische Laubhüttenfest Sukkot an, das sieben Tage lang dauert.

Die Laubhütte zum Laubhüttenfest steht als Symbol für die 40-jährige Wanderschaft in der Wüste, nachdem das jüdische Volk von Moshe durch den Willen G``ttes aus ägyptischer Gefangenschaft befreit wurde.

Diese kann überall errichtet werden, entweder im Garten, auf dem Hof oder auch auf dem Balkon, Hauptsache unter freiem Himmel. Manche, vor allem religiöse Juden, essen und übernachten in der Sukka (Laub-Hütte).

Bis die Laubhütte allerdings fest steht, wird überall in Israel und auch weltweit, so auch bei uns im Jüdischen Gemeindezentrum in Münster fleißig gesägt und gehämmert. Das offene Dach wird mit grünen Zweigen bedeckt und mit israelischen Früchten ausgeschmückt.

Chag Sukkot sameach / Allen ein schönes Sukkotfest


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Jüdische Gemeinde Münster
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