2. Tage auf jüdschen Spuren in Amsterdam



Bilder: s.f. Bild vier Hadasah

wr erlebten 2 schöne Tage in Amsterdam. Wir besuchten das Anne Frankhaus, besichtigten das Reichsmuseum, allerdings konnten wir beide Gebäude nur von der Aussenansicht bewundern. Es warenzu viele Leute vor dem Anne Frankhaus und das 2. Gebäude war leider geschlossen.

Das konnte uns die gute Laune nicht verderben. Wir gingen viel zu Fuß, bewunderten den lebhadten Geschäftsstraßen, antike Monumente, streiften das "Rotlichtviertel" und an Tag 2 die Portugisische Synagoge. Ein beeindruckendes Gebäude. Es schmerzt, dass dort heute keine G``ttesdienste mehr stattfinden und die Synagoge nur noch muselaischen Charakter hat. Wir streiften das Diamantenviertel, aber wohl eher, weil dort für unseren Bus bereits vor unserer Reise ein Parkplatz reserviert war. UNser Reiseführer Leonid erzählte uns die Geschichte der Königin Wilhelmina, die sich in ihrer Not der Hilfe des amtierenden amsterdamer Rabbiner annahm. Sie hat lange Zeit mit erheblichen Widerständen/Streiks der Hafenarbeiter zu kämpfe, die sich schützende vor der Deportation der amsterdamer Juden stellten.

Am Holocoust-Mahnmal beteten wir gemeinsam Kadisch und erhielten danach von userem Reiseführer Leonis "Ausgang zur freien Verfügug", ehe wir bei beginn der untergehenden Sonne die Heimreise nach Münser antraten.

Es war ein eindrucksvoller Ausflug. Mich hat insbesondere das gute Verhältnis der Amsterdamer Bürgerinnen und Bürger zu Juden ihrer Stadt sehr bewegt.So war es auch kein Problem,mit Kippa & Schaufäden über jedem öffentlichen Platz zuspazieren, ohne dumm angesehen oder beleidigend angequatscht zu werden, wie dies in den Straßen Deutschland leider viel zu oft geschieht.

Wir fahren gerne wieder nach Amsterdam. Es war eine beeindruckende Reise.

Shalom  


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