Ein wunderbarer Tag der Offenen Tür ging viel zu schnell zu Ende



Zum zweiten Mal fand in unser Jüdischen Gemeinde i Münster rein „Tag der Offenen Tür“ statt. User neue neuer Festsaal erhielt einen hebräischen Namen: היכל השלום was sinngemäß übersetzt heißt: Saal des Friedens. So auch im Unterschied zum Friedenssaal der Stadt Münster als ein Wahrzeichen für das Ende des verheerenden 30jährigen Krieg zwischen den christlichen Religionen. Für uns als Jüdische Gemeinde ist es ein Raum, einen Platz, in dem wir alle, Juden wie Nichtjuden, in Frieden, in Shalom zusammenkommen, in Freundschaft und Achtung voreinander, so in meiner Begrüßung zum Auftakt des Festaktes, an dem auch Frau Karin Reismann, Bürgermeisterin; Frau Chana Sperling, stellvertretend für den Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster und Präsidiumsmitglied sowie vieljährige 1. Vorsitzende des Landesverbandes der Juden in Westf.-Lippe;

Und ebenso herzlich begrüße ich Sie, Kawot Ha Rv, lieber Herr Rabbiner Baruch Babaev als Rabbiner in unserer Nachbargemeinde Dortmund und ehemals Landesrabbiner von Westfalen Lippe und Rabbiner Baruch Babaev, Rabbiner in unserer Nachbargemeinde Dortmund und ehemals Landesrabbiner von Westfalen Lippe. Karin Reismann in ihrem Grußwort: „Münster pflegt eine enge freundschaftliche Verbindung zur Jüdischen Gemeinde. Hier sind Begegnungen über religiöse Grenzen hinweg gewollt und wertgeschätzt.“ Frau Chana Sperling unterstrich: “Saal des Friedens ist wahrhaftig ein treffender Name. Mit dieser Namensgebung schafft der Ort eine Atmosphäre der Toleranz (…) Hier wird das friedliche Miteinander der unterschiedlichsten Menschen von Jung und Alt, von Familien und Alleinstehenden, von Religiösen und Nichtreligiösen zelebriert“. Rabbiner Baruch Babaev betonte in seinem Grußwort eindrucksvoll:“ Saal des Friedens der Jüdischen Gemeinde Münster – eine meiner Lieblingsgemeinden innerhalb unseres Landesverbandes. (…) Ich spreche nicht nur vom neuen Gemeindesaal, dazu gehört auch der schöne Eingangsbereich, die hebräischen Schriften und Gebete an den Wänden (…) und natürlich auch das rituelle Bad -die Mikwe – all das wurde mit viel Mühe aber auch mit noch mehr Liebe entwickelt und umgesetzt. (…) Erst dann, wenn unter den Menschen Frieden herrscht, kann sich der Name G``ttes entfalten. Zwischen den Reden. Auf Einladung nahm auch der jüdische Chor des Labdesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Westf., Bat Kol David, unter der Leitung des Komponisten und Dirigent David Zapolskian an unserem Festakt teil. Für die synagogale Musik mit erstrangigen Besatzung am Flügel, Violine und Kantorengesangs bekamen Solisten und Instrumentalisten und Sänger des Chores immer wieder kräftige Applaus. Zum Ausklang des Tages der Offenen Tür lud das Klezmer Ensemble der Musikschule der Stadt Leverkusen zu einer 90-minütigen emotionalen Reise in die jüdische Welt ein.  Zum Schuss gab es, wie bei der ersten Aufführung im Januar 2018, erneut minutenlange stehende Ovationen. Es war ein gelungener Tag.

HERZLICHEN DANK AN ALLE MITWIRKENDEN

Bildquelle:

Bild 1 Kollage Publikum MR Halberstadt; Porträt oben rechts Igor Kamburg; Bild rechts unten Ecke und Schriftzug / Kolage Sharon Fehr:

Bild 2 bis BIld 6 Klaus Möllers WN 

Bild 7 und 8: MR Halberstadt 

Mehr über diesen Link WN-Nericht "Ein Saal des Friedens":

http://www.wn.de/Muenster/3328545-Neuer-Name-fuer-neuen-Saal-Juedischer-Gemeindesaal-heisst-jetzt-Shalom-Saal

 

 


 


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Jüdische Gemeinde Münster
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