Hebräisch in Israel an der Ben-Gurion-Universität Beer Sheva



Liebe Mitglieder,

ich sage für einige Wochen bis 19./20. September 2017 Shalom und wünsche auch Ihnen während Ihres Urlaubs schöne und erlebnisreiche Urlaubswochen.

Ich habe mich entschieden, in diesem Jahr für einige Wochen in die Wüste Negev nach Beer Sheva (Israel) zu fliegen und an der Universität Ben Gurion meine Kenntnisse in der hebräischen Sprache erweitern und vertiefen zu wollen.

Leider sind in diesen Tagen die Konflikte um den Tempelberg in Jerusalem wieder gefährlich aufgeflammt. Immer wieder entzünden sich am Tempelberg in Jerusalems Altstadt religiöse Spannungen. Am vergangenen Freitag kam es zu einem Angriff auf israelische Sicherheitskräfte, bei dem zwei Polizisten getötet und ein weiterer verletzt wurden.

Im Reisehinweis des Auswärtigen Amtes wird von Besuchen der Altstadt bei Dunkelheit abgeraten.

Ich hoffe, dennoch, dass die Lage sich wieder beruhigen wird. Zu gerne wäre ich nach meiner Ankunft in Tel Aviv in die Altstadt Jerusalem zur Westwall des Tempels (Maariv Hakotel) gefahren, und mich den hebräischen Rezitationen des Abend- und Morgengebetes anzuschließen.  

An der Uni in der Bee Sheva stehen zahlreiche Ausflüge auf dem Rahmenprogramm, um mit dem Leben in Israel, Geschichte und Kultur und auch mit der Wüste Negev bekannt und vertraut zu werden, ganz im Sinne David Ben-Gurions, der in diesem Gebiet schon vor Jahrzehnten das größte Entwicklungspotential Israels sah.

Ich bin schon sehr gespannt, denn Beer Sheva, die Hauptstadt des Negev, bietet den Uni-Teilenehmer/Innen eine einmalige, ursprünglich-israelische Atmosphäre, natürlich mit dem Ziel, durch den Besuch der Uni Ben Gurion zur Kommunikation in Israel auf Hebräisch befähigt zu werden.

Bestimmt werde ich Gelegenheit haben, Bilder aufzunehmen, sie nach meiner Rückkehr auf unserer Website hochzuladen und über meinen Besuch an der Ben-Gurion-Universität in Israel nebst spannendem Rahmenprogramm ein wenig zu berichten.

Ihnen alles Gute, Shalom

wünscht Ihnen/Euch

Sharon 

Bild Galerie zwei Tage in Jerushalaim 

Ich kam um 17 is. Zeit in Tel Aviv an und fuhr mit einem Sammeltaxi sofort nach Jerushalaim, um mich zum Abendgebte an der Maariv Ha Cotel einzufinden. Auch morgens zum Morgengebet konnte ich von meinem kleinen Hotel aus die Maariv Ha Cotel bequem erreichen, vorbei an vielen Soldaten aufgrund der Unruhen auf dem "Tempelberg", der zum Zeitpunkt meines Besuches für Muslime über 30 Jahre gesperrt war wie auch der Schuck in der Alstadt. Eine gespenstische Ruhe, doch in der unmittelbaren Nähe vieler Soladaten fühlte ich mich nicht eine Sekunde ängstlich. Baruch Ha Shem!


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