Kommentar zur antiisraelischen Kundgebung am 25.07.2020



http://www.wn.de/Muenster/4241370-Demos-rund-um-Israel-Palaestina-Konflikt-Grenze-auf-der-Stubengasse

Zwei lange Stunden hatte sich ca.50 Leute der Israel feindlichen Linke und deren Sprecher um Gehör für die Rechte Palästinas bemüht.

Passanten sollten überzeugt werden, Seit Jahrzehnten halte Israel palästinensisches Land besetzt, würde illegale Siedlungen und hunderte Checkpoints errichtet haben, die palästinensische Bevölkerung drangsalieren, vertreiben und ihre Lebensgrundlagen zerstören.

Israel würde den ach so geschundenen Palästinenser die Menschenrechte und das Recht auf politische Selbstbestimmung verweigern.

Mit den Annexionsplänen wolle Netanjahu das endgültige Ende einer Zweistaatenlösung einleiten.

Die Intention der Kundgebung war schnell offengelegt:

Die Nichtanerkennung der Legitimation des Staates Israels einerseits und eine Verdrehung der Tatsachen des Nahostkonflikts, andererseits.

Die Kundgebung fiel auf einen Shabbat, sodass ich zu Hause bleib.

Durch Informationen und das, was mir erzählt wurde, konnte ich mir rasch ein Bild machen und auch einen Kommentar für die Jüdische Allgemeine schreiben.

Eine gute Freundin meint dazu: „Bei Karl May hat auch niemand bemerkt, dass er nie bei den Indianern war.“

Danke unseren Freunden der DIG Ms und der Jugendorganisation "Junges Forum DIG Ms" für die organisierte Gegenkundgebung mit klarem Profil: Gegen Antisemitismus an der Seite Israel!


Jüdische Gemeinde Münster
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