Vor 80 Jahren zum Bischof gewählt. Zum Bericht in der WN 17.07.2013



Hier der Link auf den Bericht in der WN vom 17.07.2013 "Vor 80 Jahren zum Bischof geweiht".

Die Rede ist von Bischof August von Galen.

http://www.presse-service.de/data.cfm/static/858007.html 

Dieser Bericht kann keinesfalls unwidersprochen stehen bleiben, weshalb ich für unsere Gemeinde den hier als PDF Datei angehängten Leserbrief in der WN heute unter dem 02.08.2013 veröffentlichen ließ.

Dank und Anerkennung gebührt Herrn Peylo für seinen Leserbrief, welcher ebenso in der WN erschienen ist. Ich hänge ihn ebenso hier mit an. Viel Spaß beim Lesen,

Shabbat Shalom

Sharon 

AnhangGröße
Lesebrief Galen 02.08.013.pdf359 KB
Leserbrief Hans Peylo.pdf231.43 KB

Zensur?

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Lieber Sharon, ist mein Kommentar der Zensur zum Opfer gefallen? Juristicus</p>
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Nein, lieber Juristikus, ich bin leider erst jetzt dazu gekommen, Deinen Bericht /Kommentar freizuschalten. Sorry!</p>
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LG sharon</p>

Galen

Ein wieder mal sehr ausgewogener und zutreffender Leserbrief des Gemeindevorsitzenden.
Wesentlich dürfte doch sein, dass Jesus Christus, hätte er das Pech gehabt, 1933 und später in Münster gelebt zu haben, wegen des "Verbrechens", Jude zu sein, systematisch entrechtet und sodann ab 1941 in die Vernichtungsstätten im Osten deportiert worden wäre.
Soweit mir bekannt, hat Galen gegen die Deportationen nicht das Wort ergriffen. Die Nazis wollten bekanntlich erst nach dem "Endsieg" die christlichen Kirchen "ausschalten".
Was wäre passiert, wenn Galen sich zum Zeitpunkt der ersten Deportation am Bahnhof eingefunden hätte, evtl. mit anderen hohen Würdenträgern der Kirche und darauf bestanden hätte mizufahren? Wer weiß...
Oliver Juristicus

Jüdische Gemeinde Münster
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