Als sie uns für Juden hielten / Ein Video auf einer pro-paläst. Demo in München






Solidaritätsbekundung für die Jüdische Gemeinde



In den Westfälischen Nachrichten vom 02.08.2014 ist eine Solidaritätsbekundung für die Jüdische Gemeinde Münster veröffentlicht worden.

Ich hänge diese hier als PDF - Datei mit an sowie das Dankschreiben der Jüdischen Gemeinde vom 03.08.2014.




Shabbat Shalom / 01.02. August 2014/ Tamus/AV 5774





Souterrain der Jüdischen Gemeinde unter Wasser.



Münster wurde in der Nacht zum 29. Juli 2014 von heftigen Gewittern, brachialen Sturmböen und mächtigen Starkregen getroffen. So heftig, dass auch am Dienstagmorgen die Straßen noch unter Wasser standen.

Die Bilanz am nächsten Tag: viele Bäume sind umgestürzt; in der Promenade sind etliche Bäume so stark beschädigt, dass sie gefällt werden müssen; viele Fahrzeuge wurden von herabstürzenden Ästen beschädigt; Straßen und Wiesen stehen auch jetzt noch unter Wasser – leider auch die Tiefparterre in unserer Gemeinde mit Küche, Jugendraum „Ha Tikwah“ und neu eingerichtetem  „Sport-Foyer“ für Kraft- und Ausdauersport.

Mit vereinten Kräften begaben wir uns heute Nachmittag daran, die Wassermengen mit Schaufeln, Lappen und Eimer aufzunehmen. 

Es wird Tage dauern, bis alles wieder trocken ist und der enstandene Schaden bilanziert werden kann.

Ich hoffe, die Schäden werden sich in Grenzen halten einerseits, und dass wir den Tagesbetrieb nach den Betriebsfereien wieder normal aufnehmen werden können, andererseits  -Be Esrat Ha Shem - Mit G`ttes Hilfe - Shalom

Sharon 

Donnerstag, 31.07. 2014

Zwei Tage danach: Münster krempelt die Ärmel hoch.

In Münster –Sperrmüll, wohin das Auge blickt. Bis zu 300 Liter Regen pro Quadratmeter waren gefallen; zwei Menschen kamen um `s Leben; 500 Wohnungen sind dauerhaft unbewohnbar; Straßen drohen nach der Unterspülung nun abzusacken; vor Münsters Recycling – Hof bilden sich kilometerlange Autoschlangen mit durchnässtem Hausrat. Der Oberbürgermeister der Stadt Münster, Herr Markus Lewe spricht gar von der größten Katastrophe, die Münster  seit dem 2. Weltkrieg  hat und biete den betroffenen Menschen Soforthilfen an. Die Solidarität in der Stadt ist riesengroß. Wildfremde Menschen helfen einander. Viele Helfer kommen auch aus dem Aufruf der Facebook-Gruppe: Regen in Münster, die sich spontan gebildet hatte. Münster kann auf die spontanen Hilfsaktionen der Menschen untereinander stolz sein, was Oberbürgermeister Makus Lewe in einem Schreiben an die Facebook-Gruppe mit Dank betont.




Jüdische Gemeinde Münster in Sorge / Bericht MZ 29.07.2014



"Jüdische Gemeinde in Sorge. Beschimpfungen von Passanten in Richtung Synagoge / Polizei fährt verstärkt Streife."

Bericht v. Christoph Überfeld.


Jüdische Gemeinde Münster
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