Du fragst, was wir tun können?



Hier ein passender Song aus dem Internet gefischt:

https://www.youtube.com/watch?v=Pj2itixpZ0Y

Aus einem Kommentar zum kommenden Wochenabschnitt von Stefan Joel H 

Rav Shlomo Riskin (geboren 1940 in New York und derzeit Rabbiner von Efrat) berichtet von einer Begebenheit, als er an Tischa BeAw Ende der Siebziger Jahre achtjährigen israelischen Jungen von den Schrecken der Shoa erzählte. Entsetzt rief ein Junge: „Aber Herr Rabbiner, wo war denn Tzahal (israelische Armee)?“

Heute habe wir eine starke Armee in Israel, die gleichzeitig moralische Ansprüche erfüllt, die kein Land der Welt an sich selbst stellt. Mögen die Soldaten, die auch für alle Juden in der ganzen Welt kämpfen, erfolgreich sein und unversehrt aus dem Kampf nach Hause zurückkehren!

Rabbiner Yehuda Teichtel in Israel schreibt:

  Was können wir tun?

Die Güte und Freundlichkeit eines jeden von uns kann unseren Soldaten helfen. Die Frauen, indem Sie an Schabbat Kerzen anzünden, die Männer durch das Anlegen der Teffilin, welches ein Ausspruch des Segens für sie sein wird.
Lasst uns für ihre Sicherheit beten.

Sharon




Leserbrief zum Bericht in der WN "Kaum Hoffnung auf Waffenruhe" vom 28.07.2014



Leserbrief der Jüdischen Gemeinde Münster zum Bericht in den "Westfälischen Nachrichten" Kaum Hoffnung auf Waffenruhe von Sara Lemel (dpa) vom 28.07.2014

Auszug aus unserem Leserbrief (...) Nach Ihrem Bericht könnte man zu dem Eindruck gelangen, als führe die Hamas einen bewaffneten Widerstand zur Befreiung des Volkes.

Dabei lassen Sie leider völlig außeracht, dass nach der Charta der Hamas diese sich als Flügel der Muslimbruderschaft versteht, die sich –ich zitiere: (…) der zionistischen Invasion entgegenstellt“, (…)  die Juden bekämpfen und sie töten (…) will. Und weiter in Artikel 13 der Hamas Charta: „Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtliche im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung.“ Zitatende. (...)

Mehr s. Datei-Anhang und / oder Facebook




Gaza erreicht Prinzipalmarkt in Münster, Bericht MZ



Bild: MZ Foto Münsterview/MT

Hier ein Link auf den Bericht in der Tageszeitung der Münsterschen Zeitung vom 28.07.2014

Mich freut für die Jüdische Community Münster und für alle unsere Freunde, dass die Kritik an der Organisation in diesem Bericht vollständig wiedergegeben wird. 

In dem Bericht der MZ wird die Zahl der palästinensischen Demonstarnten sogar mit einer viel niedrigeren Zahl benannt als von mir an anderer Stelle. Es waren also Rund 100 Menschen, überwiegend arabische Demonstranten.




Anti-Israelische Demonstration in Münster



Am gestrigen Shabbat, Samstag, 26.07.2014 demonstrierten die Initiative  der „Freunde Palästinas im Münsterland“ von 13:00- 15:00 Uhr vor dem Rathaus auf dem Prinzipalmarkt in der Innenstadt Münster. Slogan der Anti-Israel Demo war wie vergangene Woche: „Israelische Aggression gegen Zivilisten in Gaza“.

Die Demonstration sollte wohl auch unter dem Eindruck des  „Al-Quds“ dem Jerusalemtag stehen, der seit 1979 jedes Jahr am letzten Freitag des Islamischen Fastenmonats Ramadan stattfindet und an dem die  muslimische Welt Hass gegen Israel propagiert.

Erschienen waren nicht mehr als ca. 200 Menschen. Einige Gegendemonstranten mit Schilder: „Free Gaza from Hamas“ und „Gegen jeden Antisemitismus“, standen auf der anderen Straßenseite.

Die Polizei zeigte reichlich Präsents, um Gewalt erst gar nicht aufkommen zu lassen. Auf der Seite der Demonstranten stehen fast ausschließlich arabischstämmige Männer und viele Frauen mit Kopftüchern. In vorderster Reihe auch arabische Kinder, die Bilder getöteter und blutverschmierter Kinder in die Höhe halten. Sie protestieren gegen die „Israelische Aggression gegen Zivilisten“, wie es auf den Transparenten heißt.  Immer wieder skandieren sie: „Kindermörder Israel“;  „Massenmörder Netanjahu“; „Unsere Kinder wollen Leben, Israel ist dagegen“ und „Schluss mit dem Israelischen Staatsterror“.

Die Demonstration verläuft ruhig, ja, fast unbemerkt, Resonanz der Passanten bleibt aus. Münster macht damit deutlich, dass hier weder Pflaster ist für Gewalt und Hetzparolen, auch nicht, um den Nahost-Konflikt in die Stadt des Westfälischen Frieden hineinzutragen, geschweige denn, Münsters Bürgerschaft zu spalten.

Mich persönlich ärgert, dass es wieder einmal Kinder sind, die hier von den Initiatoren der Demonstration instrumentalisiert und vor deren Karren gespannt werden. Sie skandieren auswendiggelernte Hassparolen gegen Israel in die Mikrophone und stimmen in die hasserfüllten Slogans des einpeitschenden Wortführers mit ein. Sie halten Bilder hoch, die wir von Filmeinstellungen arabischer Fernsehsender aus dem Gaza kennen. Bilder des Krieges mit Vorliebe blutverschmierte Kinder, in deren tote Augen die Kamera pietätlos blickt. Bilder, die erreichen sollen: Hass auf Israel zu schüren einerseits und weltweit moralischen Druck auf Israel auszuüben, andererseits.

Dafür scheint den Terroristen von Hamas jedes Mittel recht zu sein – und wenn sie ihre Kinder  dafür opfern. 




Linke und Rechtsextreme protestieren gegen Israel



Das Bild zeigt eine antiisraelische Demonstration in der Dortmunder Innenstadt.


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