Nach der Pestkatastrophe gab es bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts keine Jüdische Gemeinde in Münster mehr.
Bis zu dieser Zeit haben Juden nur noch vereinzelt und zeitlich eng befristet in Münster gelebt. Befristet heißt: die Bürger der Stadt bestanden darauf, dass Juden der Aufenthalt in Münster nur vorübergehend zu den Marktzeiten und zur Erledigung geschäftlicher Angelegenheiten gestattet wurde. Sie zogen fort, sobald ihre Geschäfte erledigt waren und ihre Dienste nicht mehr benötigt wurden.