Geschichte



Vor 80 Jahren zum Bischof gewählt. Zum Bericht in der WN 17.07.2013



Hier der Link auf den Bericht in der WN vom 17.07.2013 "Vor 80 Jahren zum Bischof geweiht".

Die Rede ist von Bischof August von Galen.

http://www.presse-service.de/data.cfm/static/858007.html 

Dieser Bericht kann keinesfalls unwidersprochen stehen bleiben, weshalb ich für unsere Gemeinde den hier als PDF Datei angehängten Leserbrief in der WN heute unter dem 02.08.2013 veröffentlichen ließ.




Der Neubeginn der Jüdischen Gemeinde



Nach der Befreiung aus dem Konzentrationslager kehrten die Eheleute Goldenberg und Herr Hugo Spiegel nach Warendorf zurück. Sie waren von dem Gedanken beseelt, Kontakt zu den wenigen Juden, die die Schreckensjahre 33-45 überlebt hatten, herzustellen, Angehörige und Freunde wiederzufinden; Halt und Hilfe zu geben.




Marks-Haindorf-Stiftung



Etwa zeitgleich (1825) gründete der jüdische Arzt Dr. Alexander Haindorf mit finanzieller Unterstützung seines Schwiegervaters, dem Kaufmann Elias Marks, einen Verein zur Förderung des Handwerks unter den Juden und zur Errichtung einer jüdischen „Schulanstalt“, die spätere und bis heute erhaltene Marks-Haindorf-Stiftung, die vor allem unbemittelten Juden den sozialen Aufstieg ermöglichten.




Nach der Pestkatastrophe



Nach der Pestkatastrophe gab es bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts keine Jüdische Gemeinde in Münster mehr.

Bis zu dieser Zeit haben Juden nur noch vereinzelt und zeitlich eng befristet in Münster gelebt. Befristet heißt: die Bürger der Stadt bestanden darauf, dass Juden der Aufenthalt in Münster nur vorübergehend zu den Marktzeiten und zur Erledigung geschäftlicher Angelegenheiten gestattet wurde. Sie zogen fort, sobald ihre Geschäfte erledigt waren und ihre Dienste nicht mehr benötigt wurden.




Bevorstehende Ende der Jüdischen Gemeinde Münster



1930 konnte die Gemeinde Münster noch in Ruhe das fünfzigjährige Jubiläum ihrer im Jahr 1880 erbauten Synagoge feiern. Die Zahl der Mitglieder betrug ca. 650.

Mit dem Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft ab 1933 begann in Münster – wie in ganz Deutschland – eine Verschlechterung der Lebenssituation der Juden auf allen Gebieten. Die Zahl der Gemeindemitglieder verringerte sich durch Abwanderung.




Beginn der Jüdischen Gemeinde Münster



Die Jüdische Gemeinde Münster ist eine der ältesten Gemeinden Nord-West-Deutschlands. Sie wird in der Chronik der Stadt Münster bereits in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erwähnt.

Die damalige Gemeinde war auf dem Gebiet des heutigen Rathausinnenhofes angesiedelt. Der jüdische Friedhof befand sich auf dem Gebiet des heutigen Paulinum-Gymnasiums.


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Jüdische Gemeinde Münster
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